Von Marbach bis Dürnstein

am 01.08.2019 / in Allgemein

Der Marbacher Hafen ist für seinen Service zu teuer. 25 Euro die Nacht ohne Strom und mindestens 1km Fussweg zu den Sanitäranlagen ist zu viel. Das kleine Restaurant auf der Alten Fähre ist sehr gut und liebevoll hergerichtet. Von einem Seglerehepaar bekamen wir ein Buch geschenkt in dem unsere Freunde Hermann, Fritz und Toni namentlich erwähnt wurden.
Am nächsten Morgen geht es dann weiter. Wir waren so schnell dass wir auf einmal schon kurz vor der Schleuse Melk standen. Wir können auch gleich nach dem Passagierschiff einfahren und sollen den letzten Poller benutzen. Auf meine Bitte dass wir gerne Steuerbord anlegen würden, sagte er dass er das nicht beeinflussen kann. Und wie so üblich fuhr vor uns ein kleines Motorboot hinein und an den letzten Schwimmpoller. Wir legten dann Backbord an und hatten Schwierigkeiten unser Schiff in Position zu halten, da der Wind uns immer brutal von der Mauer wegdrückte zur Belustigung der Motorbootfahrer.
Aus der Schleuse raus und donauabwärts in die Wachau. Geniesen kann man diese Aussicht nicht. Hier ist die Donau sehr eng und ein Kreuzfahrtschiff jagd das nächste und aufpassen muss man auch, denn wir werden ja auch von hinten überholt. Mich stresst das voll und ich bin froh wie wir in die Herzoglacke einbiegen und in diesem schönen Stück Natur ankern.



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